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Impel-Kabelkonfektionen und Open19: Unterstützung der neuen Generation von Edge-Computing

Unsere datenorientierten Zeiten haben sich auf der Grundlage großer, zentralisierter Rechenzentren entwickelt. Aber die neue Generation von Anwendungen, wie selbstfahrende Autos, virtuelle Realität, Video-Streaming und intelligente Städte, wird noch nie dagewesene Datenmengen an Ort und Stelle aufnehmen und verarbeiten müssen und gleichzeitig minimale Latenzzeiten erfordern. Dies hat die Datenverarbeitung immer mehr an den Rand (Englisch: Edge) der Netzwerke getrieben - in die Nähe der Anwendungen.

Ob am Fuße von Mobilfunkmasten, in Fabriken und Einzelhandelsgeschäften oder in Vergnügungszentren und bei Sportveranstaltungen - Edge-Server zur Datenverarbeitung werden überall zu finden sein. Dies bringt jedoch seine eigenen Herausforderungen mit sich, insbesondere bei der Wartung. Stellen Sie sich statt 30 oder 40 großer Rechenzentren 100.000 Standorte für Edge-Computertechnologie (Edge-Computing) in den USA vor. Es würde ein Heer von Dienstpersonal benötigen, das mit Lastwagen durch das Land fährt, um die gesamte Wartung zu übernehmen. Und wenn ein Server an einem abgelegenen Ort ausfällt, wie lange würde ein Techniker beispielsweise mitten in der Wüste brauchen, um das Problem zu beurteilen? Und wie lange dauert es dann noch, bis der Ersatzserver eintrifft und installiert ist?

Berührungsfreie „Rechenzentren“ Wirklichkeit werden lassen

Um die Verbreitung von Edge-Computing praktikabel zu machen und einige der damit verbundenen Herausforderungen zu mildern, wurde die Open19 Foundation gegründet, um eine flexible und wirtschaftliche Lösung durch die Definition eines gemeinsamen branchenübergreifenden Server-Formfaktors zu schaffen.

Eines der ultimativen Ziele von Open19 ist es, Rechenzentren für Edge-Computing vollständig zu automatisieren. Angesichts der erwarteten Anzahl von Standorten für Edge-Computing ist der Bedarf leicht zu verstehen. Open19 plant, seine Ziele mit zwei Strategien zu erreichen:

  1. Hardware-Isolierung innerhalb des Racks
  2. Selbstüberwachende und selbstheilende Versorgungssysteme

Stellen Sie sich Tausende von Standorten für Edge-Computing vor, die uns alle mit den Daten versorgen, die wir für unsere intelligenten Städte, unsere Geschäftsanalysen und unsere selbstfahrenden Autos benötigen, wobei Ausfallzeiten aufgrund der vorausschauenden Wartung praktisch nicht vorhanden sind. Stellen Sie sich nun vor, dass der Zusteller, der den neuen Server bringt, diesen einfach innerhalb von Sekunden in das Rack einsetzen kann und die Software diesen Server automatisch hochfährt. Oder noch bequemer: Ein Roboterarm holt den Server aus dem Lager und schiebt ihn in das Rack. Alles effizient, wirtschaftlich und ohne Probleme im Datendienst.

Dieses futuristische Szenario stützt sich auf die gemeinsamen Formfaktoren und Standards, die von der Open19 Foundation entwickelt werden.

Plug&Play-Server mit Impel-Kabelkonfektionen

Open19-Kabelkonfektion für Impel zu zQSFP+. (Bildquelle: Molex)

Molex, ein Partner der Open19 Foundation, bietet über Digi-Key die Impel-Kabelkonfektion an, eine Plug&Play-Lösung, die es Kunden ermöglicht, 48 Server an einen Open19-Switch anzuschließen.

Um eine einfache und sogar automatisierte Implementierung zu ermöglichen, hat Open19 die gesamte Verkabelung auf die Rückseite des Racks verlegt. Und die Impel-Steckverbinder und -Kabelkonfektionen sind für das Blindstecken ausgelegt, so dass sich die Server leicht in ihre Position schieben lassen.

Zusätzlich verbessern die Impel-Kabellösungen die elektrische Leistung im Vergleich zu anderen Methoden. Mit 56 Gbit/s pro Spur und einem Spielraum von bis zu 200 G pro Server bieten die Impel-Kabelkonfektionen eine kostengünstige, zukunftssichere Anbindung. Mit breitrandigen, gekoppelten Signalpaaren in Leiterrahmen und vollständig geschirmten Säulen bieten die Impel-Bussteckverbinder auch Robustheit und eine optimierte Signalintegritätsleistung.

Das Open19-Standardportfolio an Impel-Kabelkonfektionen ist über Digi-Key erhältlich:

  • Verzweigungskabel
  • Hybrid-Verzweigungskabel
  • Server- und Switch-Aggregator-Verbindungen

Impel-Kabelkonfektionen an einer Open19-Serveranwendung. (Bildquelle: Molex)

Und das Impel-Open19-Testkabelangebot von Digi-Key beinhaltet:

  • Loopback
  • Gerade Kabel
  • Hybrid-ZQSFP+ zu Impel 4X2

Wenn Sie nach einer Kabelkonfektion mit einem Open19-Formfaktor oder einer Verbindung suchen, die Datenraten der nächsten Generation mit branchenführender Signalintegrität bietet, sind die über Digi-Key erhältlichen Impel-Buskabelkonfektionen die richtige Wahl.

Über den Autor

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Liz Hardin, Group Product Manager bei Molex, LLC, arbeitet mit einem breiten Spektrum von Kunden zusammen, um bei der kreativen Lösung von Verbindungsproblemen zu helfen. Mit dem Verständnis, dass immer höhere Signalübertragungsraten und Kosten für den Einsatz neuer Systeme ständig größere Herausforderungen darstellen, glaubt Liz, dass dichte Kupferkabellösungen eine überzeugende Möglichkeit zur Lösung bieten. Liz ist seit 15 Jahren in der Verbindungstechnik tätig, verfügt über einen ausgeprägten Kundenfokus und arbeitet mit Leidenschaft an der Überbrückung der Lücke zwischen den Systemanforderungen von heute und den Möglichkeiten, die die Technologien der nächsten Generation zu bieten hoffen.

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